
Jeder braucht für eine erfolgreiche Triopszucht das ein oder andere Zubehör,
um sich die alltäglichen Aufgaben zu erleichtern. Darum hier eine Auflistung
der gebräuchlichsten Hilfsmittel.
Pipette
Pipetten sind allgemein bei der Fütterung von Larven und Jungtieren, der
Dosierung von Wasserzusätzen und auch bei der Reinigung des Beckens unerlässlich
und sollten in keiner gut ausgestatteten Triopszucht fehlen!
Kescher
Ein für die Triopszucht geeigneter Kescher ist wenigstens 4 * 6cm groß
und hat besonders feine, weiche Maschen, damit die feinen Blattbeinchen der
Triops nicht verletzt werden. Bei besonders großen Exemplaren wäre ein etwas
größerer Kescher ( 6 * 10cm ) angebracht.
Thermometer
Es gibt drei verschiedene Arten von Thermometern : Kristall-, Alkohol- und
Digitalthermometer. Das Kristallthermometer ist meistens schon bei einem
Standartaquarium dabei. Als kleines Manko muss man erwähnen, dass es von der
Lufttemperatur beeinflusst wird. Das mit einem Saugnapf an der Innenseite des
Aquariums befestigte Alkoholthermometer ist da schon sehr viel zuverlässiger,
nimmt aber Platz im Innenraum weg.
Das Digitalthermometer bietet neben meist noch mehreren Nebenfunktionen die
genauesten Messwerte, ist dafür aber auch um ein vielfaches teurer.
Trockenschälchen
Dienen vor allem dazu um geernteten eireichen Sand möglichst weit
auszubreiten, damit das darin gebundene Wasser besser verdunsten kann. Für
diesen Zweck eignen sich flache Gefäße wie Schüsseln oder Schalen am
besten.
Plastiktüten
Um selbst hergestellte Zuchtansätze besser lagern zu können und um nichts
durcheinander zu bringen, empfiehlt es sich, ein paar Plastiktütchen auf
Vorrat zu haben um alles sauber und steril verpackt lagern zu können.
Etiketten oder Folienschreiber, damit man auch nach einer Weile noch weiß,
was drinnen ist, ist anzuraten!
Reagenzröhrchen
Zum Aufschlemmen von Algenpulver zur besseren Nahrungsaufnahme für
Jungtiere, Aufbewahrung von Eiern oder Futter sind diese aus dem Chemielabor
bekannten Röhrchen ein unerlässliches Hilfsmittel!
Löffel
Für die Ernte von Triopseiern benötigt man unbedingt einen Löffel.
Besonders gut eignen sich dafür Kaffeelöffel mit großer Mulde und langen
Stiel die meistens kostenlos bei Großpackungen beigelegt sind. Mit einer heißen
Nadel piekst man ein paar kleine Löcher in den Boden, damit der Löffel unter
Wasser weniger Strömung erzeugt. Mit einem solchen Löffel lassen sich die
Eier leicht ernten ohne mit der Hand ins Wasser zu müssen oder zuviel Dreck
aufzuwirbeln.
Scheibenmagnet
Leider verdrecken mit der Zeit die Aquarienscheiben und versperren einem
die Sicht auf die Triops. Um wieder Durchblick zu bekommen, sollte man sich
einen Scheibenmagneten zulegen. Ein Teil wird im Aquarium installiert, der
andere außerhalb. Durch einfaches hin und herbewegen kratzt der innere Magnet
die Scheibe wieder frei.
Scheibenkratzer
Den selben Effekt wie beim Scheibenmagneten erzielt man mit einem
Scheibenkratzer. Vorteil bei diesem Gerät ist, dass man keinen hässlichen
Klotz die ganze Zeit am Aquarium haben muss und sich mit ihm sehr schnell auch
größere Flächen reinigen lassen.
Brutkasten
Besonders bei der Umgewöhnung an ein neues Aquarium oder bei der Isolation
von kranken Tieren leistet der Brutkasten hervorragende Dienste. Dieser an der
Wasseroberfläche schwimmende Kunststoffkasten ist in einer professionellen
Triopszucht ein Musthave.
Mulmsauger
Triops machen sehr viel Dreck. Wenn Innenfilter und Schnecken versagen,
kann man mit einem Mulmsauger schnell und effizient den Aquarienboden von
Dreck befreien. Mit einfachen physikalischen Gegebenheiten ist dieses Gerät
so einfach wie effektiv. Er lohnt sich besonders bei sehr großen Zuchten oder
bei Aquarien mit sehr dichtem Besatz.