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Oft werde ich gefragt, worauf es bei der Triopszucht ankommt, um möglichst viel Ertrag zu haben. Nun, dazu gibt es einige Dinge, die man beachten muss um möglichst viele, hochwertige Eier zu bekommen. ErnährungDer wichtigste Punkt ist die Ernährung. Triops produzieren überhaupt nur
dann Eier, wenn sie ausreichend gut und abwechslungsreich ernährt werden. Das
Rückgrat der Ernährung sollte in jedem Fall tierisches Proteinfutter sein.
Zusätzlich empfehle ich mit Vitaminen versetztes Zusatzfutter, mineralhaltige
Algenchips, frische Wasserpflanzen bzw. gedünstetes Gemüse und hin und wieder
etwas Lebendfutter. Zum Thema Futter findet ihr hier
eine umfassende Anleitung. WasserqualitätErwachsene Triops sind zwar robust und können auch in so manch dreckiger
Brühe noch überleben, förderlich für ihre Gesundheit, bzw. die ihrer Kinder
ist es aber definitiv nicht. Damit die Tiere sich wohl fühlen, sollte der pH
Wert leicht basisch sein, die Sauerstoffsättigung möglichst hoch, dafür
Nitrat und Nitrit möglichst niedrig. Eine umfassende Infoseite zum Thema
Wasserchemie gibts hier. TemperaturHöhere Temperatur = Höherer Stoffwechsel = mehr Eier in weniger Zeit. Also drehen wir den Heizregler auf Anschlag und freuen uns über den Eiersegen? Nein! Versuche haben gezeigt, wenn man die Temperatur erhöht, steigt zwar die Anzahl der gelegten Eier an, jedoch die Größe und damit nicht zuletzt auch die Qualität des Triopseies nimmt ab. In Extremsituationen, beispielsweise im Sommer, wenn die Beckentemperatur mal bei über 30° steht, werden zwar unzählige Eier produziert, die Masse ist jedoch taub und wird nicht schlüpfen. Aus diesem Grund : An die empfohlene Idealtemperatur für die Spezies halten, dann kann nichts schief gehen. BeckengrößePlatz ist natürlich auch ein Zauberwort! In Versuchen habe ich herausgefunden, das die Anzahl der gelegten Eier sehr stark von dem Platz abhängig ist, den man den Tieren bietet. Hierbei sollte vor allem Wert auf die Bodenfläche pro Tier gelegt werden. Je mehr Platz der Triops zum buddeln hat, umso besser ist es. 10 * 10cm pro Tier sind das absolute Minimum, lieber mehr! BodengrundTriops buddeln für ihr Leben gerne, darum brauchen sie auch einen entsprechenden Bodengrund, indem sie dieses gerne tun. Es empfielt sich feiner Aquariensand mit einer Körnung von unter 1mm. Diesen können die Tiere problemlos umgraben und ihre Eier darin verstecken. Bei deutlich gröberem Kies lässt die Legefreudigkeit der Tiere erheblich nach und es fallen nur noch gelegentlich mal Eier aus ihren Säckchen. wenigstens 2-3cm hoch extra feiner Sand sollte es schon sein. Alter der TiereKleine Triops legen kleinere und weniger Eier als große Tiere... klingt logisch. Während Triops in der Anfangsphase ihrer Geschlechtsreife etwa 10-20 Eier am Tag legen, können ausgewachsene Tiere von 10cm Körperlänge problemlos mehrere hundert Eier an einem Tag verbuddeln. Die Eier erwachsener Tiere sind durchschnittlich größer als die ihrer jüngeren Artgenossen und weisen eine deutlich höhere Schlupfquote als die jüngerer Triopseltern auf. Je älter der Triops wird, desto besser werden die Eier die er produziert. "Das gewisse Etwas"Eine sehr subjektive Grauzone. Manche Züchter halten sich ganz genau an die Regeln, bieten den Tieren ausreichend Futter, Platz, Sand... aber dennoch will sich da einfach nichts tun, wie kommt das? Es gibt hunderte von Parametern, die für den Triops wichtig sind ( Temperatur, Sauerstoffsättigung, Lichteinfall, Bodengrund, Platzangebot, Nahrungsangebot sind nur die einfachsten und am leichtesten zu überprüfenden Parameter, es gibt noch viel mehr! ), das man diese gar nicht alle überprüfen könnte. Darum empfehle ich, wenn es nicht hinhaut das Trial and Error Prinzip. Man verändert nach und nach einzelne Parameter der Zucht, bis es irgendwann klappt. Irgendwann ist sicher der Treffer dabei. |
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