
Wenn man sein Aquarium mit allem Nötigen ausgerüstet hat, kann man sich
auch um den ästhetischen Aspekt Gedanken machen. Generell ist nichts unmöglich
und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Beliebte Dekorativa im Triopsaquarium sind Tonhöhlen, die man prima mit
Teichlebermoos oder Javamoos überwuchern lassen kann, was dann einen klasse
Effekt gibt. Zusätzlich bieten diese Höhlen den Triops am Tag Schutz vor dem
Licht. Ich habe auch schon einige Erfahrungen damit gemacht, dass eine raue
Oberfläche den Triops bei der Häutung hilft. Triops schubbern gerne die alte
Hülle an der rauen Oberfläche des Tons ab. Es kommt seltener zu Häutungsproblemen.
Die Möglichkeit sich mal zurückzuziehen wird von vielen Triops gerne
genutzt.
Viele Triopszüchter verschönern sich auch gerne ihr Aquarium indem sie ihren
Bodengrund mit ein paar gefärbten Steinchen mischen. Gefärbter Kies oder
Halbedelsteine sind hierfür hervorragend geeignet. Murmeln, Glasperlen oder
ähnliches lassen sich natürlich auch verwenden.
Aus speziell bearbeiteten Tropenhölzern lassen sich mit wenigen Handgriffen
interessante Landschaften erstellen. Dieses Wurzelholz lässt sich bereits für
wenige Euro im Fachhandel erstehen. Jedes Holz sieht anders aus und gibt dem
Aquarium eine individuelle Note.
Aus großen massiven Steinen kann man ebenfalls eine individuelle Landschaft
zaubern. Wichtig dabei ist das man keine Mineralien oder Metallerze nimmt, da
diese sich mit der Zeit auflösen und schädliche Stoffe an das Wasser
abgeben. Auch muss der Stein glatt und frei von scharfen Kanten sein, damit
sich die Tiere nicht an ihnen verletzen können.
In vielen Fachgeschäften findet man auch hin und wieder kleine bewegliche
Figuren, die mit einer Membranpumpe betrieben werden. Modelle, die einen
eingebauten Klappmechanismus haben, bei denen sich ein Triops einklemmen kann,
sollte man lieber im Regal stehen lassen. Andere, bei denen Luft aus einer Öffnung
perlt, kann man bedenkenlos nehmen.