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Auswertung der Zucht :
Verbrauch :
Ca. 210g Kraftfutter
Ca. 70g Vitaminfutter
Ca. 1 Tüte Algenchips
Ca. 100ml Gefriergetrocknetes Zeugs
5 Tüten Fresh Delica
3 Röhrchen Wasseraubereiter
Gesamternte ( Ich muss dazusagen, habe mich scheinbar stark verkalkuliert, da
die letzten Fuhren sehr viel mehr Eier enthalten haben, als ich dachte... die
letzte Fuhre wurde mit 9g pro Ansatz bemessen, da über 35 Eier pro 10g drinnen
waren. Schlupfquoten waren durchweg in Ordnung. )
Ca. 10.000 Eier in 300 Zuchtansätzen abgefüllt.
Ca. 5.000 Eier in Zuchtansätzen Backup für mich.
Ca. 7.000 Pure Eggs ( Halbvolles Döschen )
Sowie wieder ein Marmeladenglas mit 25 konservierten Triopskörpern darinnen für
den Keller.
Fazit :
Habe in dieser Lepidurus Zucht eine Menge Gelegenheit gehabt um das
Schwimmverhalten der Tiere zu studieren, ihre Vorlieben an Futter zu untersuchen
und auch ein einigermaßen gutes Händchen für die Aufzucht und Pflege
entwickeln. Ganz klar dominiert haben bei den Tieren die Vorliebe für das
Kraftfutter. Wenn das weg war, wurden erst die Algenchips und das Vitaminfutter
angegangen. Sowie ordentlicher Heißhunger auf Lebendfutter und
Gefriergetrocknetes. Warum die erste Ration Daphnia abgelehnt wurde, weiß ich
nicht... vielleicht waren sie noch zu klein. Würde sagen 80% Tierisches Futter
und 20% Pflanzliches Futter wurden gefressen, Fressverhalten also mit denen der
Amis zu vergleichen. Wasserpflanzen wurden nur bei Nahrungsmangel von den Tieren
angegangen. Das Schwimmverhalten der Lepidurus ist sehr ruhig, würde es noch
ruhiger als das der Euros einstufen... nur bei Zugabe von Lebendfutter geht bei
denen mächtig die Post ab. Durchschnittliche Lebenserwartung von 1 1/2 Monaten
oder vllt ein bisschen mehr. Ein paar Verluste durch den Nitratschock etwa zur
Mitte der Zucht hin versauen die Statistik leider... Überbesatz war leider
ungeplant und konnte nicht vermieden werden. Durch regelmäßige Filterreinigung
konnte das Problem jedoch ganz gut eingedämmt werden. Auch bei dieser Zucht
keine nennenswerten Komplikationen aufgetreten. Die Tiere sind zumeist einzeln
ohne erkennbare Ursache gestorben, also keine signifikanten Massensterben
festzustellen gewesen. Pflegekonzept der Triops ließ sich auch diesmal wieder
gut auf die Lepidurus anwenden. Eierernte funktioniert ganz gut. Der Trick mit
dem Sieb funktioniert gut, auch wenn die Cysten unterm Mikroskop ca. 1/3kleiner
sind, als Triopseier... Selbst die Eier der alten Tiere waren noch deutlich
kleiner. Hm... Ob das jetzt an der Temperatur oder an den Tieren liegt?!?
Futtermangel war in der überwiegenden Zeit nicht vorhanden, da immer einige
wenige Krümel vom Vortag übrig geblieben sind. Zucht war also sowohl aus Züchter-
als auch aus Wissenschaftlersicht ein Erfolg. Der Eiervorrat sollte für eine
Weile reichen, die nächsten Zuchten sind definitiv gesichert. Mit 5.000 Eiern
G1 als Vorrat brauch ich mir wohl keine Sorgen mehr zu machen, wenn mit dem
Stamm mal was schief läuft.
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